Die Methode


Derzeit nutzen Organisationen nur einen Bruchteil ihrer Potenziale. Klare Zielvorgaben, straffe Arbeitsprogramme oder quantitative Leistungsstandards werden als Führungsinstrumente eingesetzt, mit der Konsequenz, dass Mitarbeiter*innenpotenziale nur aus der Nutzenperspektive der Führungskräfte abgerufen werden. Alles was darüber hinaus an Fähigkeiten und Fertigkeiten vorhanden ist, bleibt der
Organisation verschlossen. 

Aber es geht auch anders:

Einer der weltweit größten IT-Anbieter lädt seine Beschäftigten zu einem Meeting, bei dem zwei Fragen gestellt werden: „Was ist es, worin Sie besser werden wollen?“ Und: „Welche Hoffnungen setzen Sie an eine Zusammenkunft mit Gleichgesinnten?“ Als Ergebnis entsteht eine Vielzahl von Communities, in denen sich die Teilnehmer über eine Verbesserung der eigenen Praxis austauschen können. 

Sinnvoll lobbyieren – von der CoP zur Communitiy to Success (C2S)

In herkömmlichen CoPs steht der Austausch von Wissen im Zuge eines gemeinsamen Unterfangens im Vordergrund. Die TeilnehmerInnen können jene Themen aufwerfen, die sie besonders interessieren und um Gleichgesinnte werben. Zunächst wird eine CoP arbeitsfähig und eignet sich Expertise an; dann übernimmt sie die Themenführerschaft und setzt Standards. Schlussendlich fließt die Entwicklungsarbeit der CoP in die Organisation ein – Rollen und Praktiken werden übernommen – die CoP zerfällt oder widmet sich neuen Themen.

Communities to Success (C2S) gehen einen Schritt weiter. Sie unterstützen die Mitglieder auch beim Lobbying, also bei der gezielten Einflussnahme auf Entscheidungsträger*innen und andere für das Anliegen relevante Schlüsselpersonen. Deren Perspektive, Urteile und Haltungen werden in den gesamten Entwicklungsprozess einbezogen. Dabei bedient man sich der Methoden kollegialer Fallberatung, systemischen Coachings und systemischer Workshops.